Das Kabinett hat am 07. November 2017 die neue Radverkehrsstrategie 2030 gebilligt. „Auf der Grundlage der Anfang des Jahres verabschiedeten Mobilitätsstrategie werden damit die Weichen für noch mehr Fahrradfreundlichkeit im Land gestellt“, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, die den Strategievorschlag unterbreitet hatte, in Potsdam.

Mit der Umsetzung der Radverkehrsstrategie sollen eine Verlagerung von Fahrten vom Auto auf das Rad sowie die Schaffung von Angeboten zur kombinierten Nutzung von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Es solle zudem ein radverkehrsfreundliches Klima geschaffen werden. Die Bürger werden zudem für einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und für den Klimaschutz ermuntert.

Ziele der Radverkehrsstrategie sind:

  • Radverkehrsinfrastruktur erweitern, erhalten und modernisieren
  • Förderung und Unterstützung der Verknüpfung von ÖPNV und Fahrrad im Verbundgebiet Berlin-Brandenburg
  • Nahmobilität aus verkehrspolitischer und städtebaulicher Sicht als Voraussetzung für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität in Städten und Gemeinden stärken
  • Informationen zu den positiven Effekten des Radfahrens für den Einzelnen und die Gesellschaft verbessern
  • Kommunikation zwischen Landesregierung und kommunaler Ebene ausbauen
  • Bundes-, Landes- oder auch kommunale Aktionen zur Förderung des Radverkehrs initiieren und unterstützen

Die Umsetzung wird gesteuert über die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) Radverkehr der Landesregierung mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Brandenburg. Die Schaffung der Stelle eines Radverkehrsbeauftragten der Landesregierung als zentralen Ansprechpartner und zur Steuerung und Koordinierung der ressortübergreifenden Aktivitäten ist vorgesehen.

Quelle: www.mil.brandenburg.de